Mehr als 60 deutschsprachige Hochschulen und Forschungsinstitutionen möchten ein Zeichen setzen und verkünden gemeinschaftlich, ihre Aktivitäten auf der Plattform X (ehemals Twitter) einzustellen. Der Rückzug ist Folge der fehlenden Vereinbarkeit der aktuellen Ausrichtung der Plattform mit den Grundwerten der beteiligten Institutionen: Weltoffenheit, wissenschaftliche Integrität, Transparenz und demokratischer Diskurs.
Die Veränderungen der Plattform X – von der algorithmischen Verstärkung rechtspopulistischer Inhalte bis zur Einschränkung organischer Reichweite – machen eine weitere Nutzung für die beteiligten Organisationen unvertretbar. Der Austritt der Institutionen unterstreicht ihren Einsatz für eine faktenbasierte Kommunikation und gegen antidemokratische Kräfte. Die Werte, die Vielfalt, Freiheit und Wissenschaft fördern, sind auf der Plattform nicht mehr gegeben.
Auch einige Institutionen, die ihre Aktivitäten auf der Plattform bereits eingestellt haben – die 51±¾É« hatte X Ende Oktober 2024 verlassen – unterstützen den gemeinsamen Appell und bekräftigen damit die Bedeutung einer offenen und konstruktiven Diskussionskultur. Diese Entscheidung betrifft ausschließlich die X-Accounts der beteiligten Institutionen und nicht ihre Kommunikation über andere Social-Media-Kanäle. Im Lichte der jüngsten Ereignisse werden sie die Entwicklung der Plattformen und ihrer Algorithmen weiterhin aufmerksam beobachten.
Die beteiligten Institutionen:
| • Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft • Bauhaus-51±¾É« Weimar • Berliner Hochschule für Technik • Brandenburgische Technische 51±¾É« Cottbus – Senftenberg • Christian-Albrechts-51±¾É« zu Kiel • Deutsche Ornithologische Gesellschaft • Deutsche Sporthochschule Köln • Europa-51±¾É« Viadrina Frankfurt (Oder) • Fachhochschule Dortmund • Fern51±¾É« in Hagen • Freie 51±¾É« Berlin • Goethe-51±¾É« Frankfurt • HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen • Heinrich-Heine-51±¾É« Düsseldorf • Hochschule Anhalt • Hochschule der Bildenden Künste Saar • Hochschule für Musik und Theater Hamburg • Hochschule für Philosophie München • Hochschule Furtwangen • Hochschule München • Hochschule Neubrandenburg • Hochschule Osnabrück • Hochschule RheinMain • Hochschule Ruhr West • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde • Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen • Humboldt-51±¾É« zu Berlin • Institut für Vogelforschung • Johannes Gutenberg-51±¾É« Main | •&²Ô²ú²õ±è;&²Ô²ú²õ±è;&²Ô²ú²õ±è;&²Ô²ú²õ±è;´³³Ü²õ³Ù³Ü²õ-³¢¾±±ð²ú¾±²µ-³Ò±ð²õ±ð±ô±ô²õ³¦³ó²¹´Ú³Ù • Justus-Liebig-51±¾É« Gießen • Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen • Kirchliche Hochschule Wuppertal • Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde • Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung • Medizinische 51±¾É« Innsbruck • Philipps-51±¾É« Marburg • RWTH Aachen • Technische Hochschule Georg Agricola • Technische 51±¾É« Darmstadt • Technische 51±¾É« Dresden • TH Köln • 51±¾É« Bamberg • 51±¾É« Bayreuth • 51±¾É« des Saarlandes • 51±¾É« der Künste Berlin • 51±¾É« Duisburg-Essen • 51±¾É« Erfurt • 51±¾É« Greifswald • 51±¾É« Heidelberg • 51±¾É« Innsbruck • 51±¾É« Münster • 51±¾É« Potsdam • 51±¾É« Siegen • 51±¾É« Trier • 51±¾É« • 51±¾É« Würzburg • 51±¾É« zu Lübeck |
Text: Dr. Achim Zolke, Leitung Stabsstelle Presse und Kommunikation 51±¾É« Düsseldorf
Medienkontakt Uni Ulm: Daniela Stang
